IRONMAN HAWAII - DER MYTHOS BEGINNT
18. Februar 1978: auf der hawaiianischen Insel O'ahu stürzen sich 15 Sportler in die Wellen des Pazifik, um 3,86km Schwimmen, 180km Radfahren, 42,2km Laufen zu absolvieren. 11 Stunden und 47 Minuten benötigt Gordon Haller als schnellster Athlet für die insgesamt 226 Kilometer (140.6 Meilen) und wird der erste IRONMAN der Geschichte.
12 Monate zuvor: während einer Preisverleihung für einen Laufwettbewerb diskutieren Teilnehmer darüber, welche Ausdauersportler die fittesten Athleten seien - Läufer oder Schwimmer. Einer von ihnen - Navy Commander John Collins - bezog ebenso die Radfahrer in den Vergleich mit ein und schlug vor, drei bereits bestehende Wettbewerbe auf der hawaiianischen Insel O'ahu zu einem einzelnen Rennen zusammenzufassen. Diese drei Wettbewerbe waren: das Waikiki Rough Water Swim über 3,86 km, das Around O'ahu Bike Race über 180,2 km und der Honululu Marathon über 42,195 km. Collins war es dann schließlich auch, der den Mythos mit einem Satz begründete:
"Whoever finishes first, we'll call him the IronMan."
Ein Jahr darauf fand also der erste IRONMAN der Geschichte statt, der allerdings erst ab 1982 offiziell diesen Markennamen und das "M-Dot" Logo trug. Schnell sprach sich dieser außergeöhnliche Wettbewerb in der Ausdauerszene herum und zog in den darauffolgenden Jahren deutlich mehr Athleten an die Startlinie. Bereits nach wenigen Jahren stieß das Rennen an die Kapazitäten des Austragungsortes auf der Insel O'ahu. Collins und sein Team entschieden sich 1981, das Rennen nach Kona auf Big Island zu verlegen. Im Folgejahr wurde der Triathlon zudem auf einen Austragungstermin im Oktober gelegt (1982 gab es zwei Ironman-Rennen: Februar / Oktober) und hat seitdem seinen festen Platz an dieser Stelle.
IRONMAN Weltmeisterschaft: Ergebnisse 1978-2025
Alle Weltmeisterinnen und Weltmeister der Langdistanz von 1978 bis 2025 im Überblick. Wähle ein Jahr für detaillierte Ergebnisse und Rennberichte.
REKORDE
Herren
Damen
Gesamt
- 2024: 7:35:53 - DEU, Patrick Lange
- 2022: 7:40:24 - NOR, Gustav Iden
- 2022: 7:42:24 - FRA, Sam Laidlow
- 2023: 8:24:31 - GBR, Lucy Charles-Barclay
- 2018: 8:26:16 - SUI, Daniela Ryf
- 2023: 8:27:33 - DEU, Anne Haug
Schwimmen
- 2024: 0:45:43 - AUS, Sam Askey-Doran
- 2018: 0:46:29 - DEU, Jan Sibbersen
- 1995: 0:46:44 - USA, Lars Jorgensen
- 2018: 0:48:13 - GBR, Lucy Charles
- 1999: 0:48:43 - USA, Jodi Jackson
- 2017: 0:48:48 - GBR, Lucy Charles
Radfahren
- 2024: 3:57:22 - FRA, Sam Laidlow
- 2024: 4:01:38 - FRA, Leon Chevalier
- 2024: 4:01:44 - SWE, Robert Kallin
- 2018: 4:26:07 - SUI, Daniela Ryf
- 2023: 4:32:29 - GBR, Lucy Charles-Barclay
- 2023: 4:34:00 - USA, Taylor Knibb
Laufen
- 2025: 2:29:25 - NOR, Caper Stornes (Nizza)
- 2025: 2:32:15 - NOR, Gustav Iden (Nizza)
- 2023: 2:32:41 - DEU, Patrick Lange (Nizza)
- 2024: 2:44:59 - DEU, Laura Philipp (Nizza)
- 2023: 2:48:23 - DEU, Anne Haug
- 2014: 2:50:27 - AUS, Mirinda Carfrae




