Tipps zur Wasserlage: Wenn die Beine einfach nicht oben bleiben wollen

Welcher Kraul-Anfänger kennt das nicht: Trotz aller Bemühungen wollen die Beine einfach nicht flach im Wasser liegen und man wird zur Bleiente. Dabei ist eine flache Wasserlage aber zwingend nötig, um den Wasserwiderstand zu minimieren. Wie’s besser klappt, erfahrt ihr bei unseren drei Tipps.

Eine Ursache für dieses Problem liegt darin, dass der Körperschwerpunkt nicht weit genug nach vorne verlagert wird. Abhilfe kann man durch folgende Übungen schaffen:

  1. Den eigenen Körperschwerpunkt austarieren lernen

Dazu folgende essenzielle Basis-Übung in Seitlage: Der untere Arm liegt im Wasser gestreckt nach vorne, der andere liegt entspannt an der Hüfte an. Nun auf der Seite liegend nur mit leichtem Beinschlag 25 Meter zurücklegen. Der Kopf ist dabei komplett unter Wasser, Blickrichtung zum Beckenrand und wird nur zum Atmen kurz Richtung oben liegende Schulter gedreht. Vortrieb kommt nur durch die Beine, die Arme bewegen sich nicht.

Ziel der Übung ist es, die Beine dauerhaft an der Wasseroberfläche zu halten und nach jedem Atmen den Körperschwerpunkt (falls notwendig) wieder ins Lot zu bringen.

  1. Kopf bewusst tief im Wasser halten

Beim Atmen den Kopf zur Seite drehen und nicht in den Nacken. Dabei ist es hilfreich, das Kinn bewusst zur Schulter zu bewegen. Am Anfang kann man da schon mal Wasser schlucken, wenn man in eine Welle schwimmt oder das Atem-Timing nicht stimmt, aber Übung macht bekanntlich den Meister.

Zum Trost: Je schneller ihr schwimmt, desto leichter kommt man auch bei tiefer Kopfhaltung an die Luft. Das liegt daran, dass man bei höherer Schwimmgeschwindigkeit flacher d.h. höher im Wasser liegt.

Wer dagegen den Kopf in den Nacken nimmt, geht meistens auch gleichzeitig ins Hohlkreuz. Dadurch wandert der Körperschwerpunkt gnadenlos nach hinten und die Beine sacken ab. Der Kopf hat also eine Schlüsselfunktion für die flache Wasserlage.

  1. Möglichst lang machen im Wasser (Streck-Kraul):

Greift nach dem Eintauchen des Arms so weit es geht nach vorne. Wenn ihr dabei mit dem Körper etwas um die Längsachse rotiert, gewinnt ihr noch ein paar Zentimeter. Stellt euch vor, ihr liegt auf einer Wippe und versucht, das Gewicht nach vorne zu bekommen, sodass ihr auf die andere Seite kippt. Dadurch wandert eurer Körperschwerpunkt nach vorne.

Außerdem: Je mehr ihr mit gestreckten Körper im Wasser liegt, umso geringer wird die Tendenz, dass die Beine absinken, da durch den längeren Hebel mehr Wasser verdrängt werden muss. Falls euere Beine bereits in Schieflage geraten sind, so bekommt ihr sie wieder leichter in die flache Position, wenn ihr beim nach vorne strecken mit dem Körper stärker um die Längsachse rotiert.

SchwimmenTraining

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